man frustrated that his English is so bad

Was kostet Sie ihr 'Schulenglisch' wirklich?

April 08, 20263 min read

Was kostet Sie Ihr „Schulenglisch“ wirklich?

A man frustrated because he has made another mistake

Rosie Norman-Neubauer_Business Language Designer

Rosie Norman-Neubauer_Business Language Designer

CEO LCS & SavvySpeak Professionals | Executive Business English Strategist |Int. Published Author | Consultant for Corporate Language Performance & International Team Communication

December 15, 2025

Viele Manager sagen im ersten Gespräch einen Satz wie: „Ach, mein Englisch ist okay – ich komme durch.“

Ein kleiner Realitätstest

Vielleicht können Sie sich selbst kurz testen:

  • Vermeiden Sie manchmal bestimmte Situationen auf Englisch (z. B. Präsentationen oder heikle Gespräche)?

  • Fühlen Sie sich nach einem englischen Meeting erschöpft – nicht wegen des Inhalts, sondern wegen der Sprache?

  • Haben Sie das Gefühl, dass Sie auf Deutsch deutlich klüger, witziger und präziser klingen als auf Englisch?

Wenn Sie hier innerlich genickt haben, sind Sie nicht allein. Genau an diesem Punkt stehen viele erfahrene Manager – fachlich top, sprachlich „irgendwie okay“.

Die Frage ist: Wollen Sie wirklich nur „durchkommen“ – oder wollen Sie gewinnen?

Denn genau hier beginnt das Problem: Nicht das falsche Wort im Satz ist teuer. Sondern das, was nicht gesagt wird. Die Fragen, die ungestellt bleiben. Die Ideen, die im Kopf bleiben, weil das Englisch nicht schnell, präzise und souverän genug ist.

Der stille Gewinn-Verlust im Meeting

Stellen Sie sich ein typisches internationales Meeting vor:

  • Sie verstehen 80–90 % – aber nicht jede Nuance.

  • Sie formulieren Ihre Punkte lieber kurz, „damit bloß kein Fehler passiert“.

  • Wenn die Diskussion schnell wird, hören Sie mehr zu, als dass Sie aktiv steuern.

Nach außen wirkt das so, als wären andere Kolleg:innen die treibende Kraft – nicht Sie. Nicht, weil sie mehr Ahnung haben. Sondern weil sie sicherer auf Englisch auftreten.

Die Folge:

  • Ihre Argumente kommen zu spät oder gar nicht.

  • Entscheidungen werden ohne Ihren vollen Input getroffen.

  • Sie werden als zuverlässig wahrgenommen – aber nicht unbedingt als strategische Stimme.

Das ist kein Sprachproblem. Das ist ein Karriere- und Umsatzproblem.

„Schulenglisch“ reicht – für den Urlaub

„Schulenglisch“ ist hervorragend für:

  • Small Talk im Urlaub

  • Restaurant, Taxi, Hotel

  • „How are you? Fine, thanks.“

Für internationale Projekte, Verhandlungen oder Führung in globalen Teams reicht das nicht. Dort brauchen Sie etwas anderes:

  • die richtige Formulierung, wenn Sie widersprechen – ohne unhöflich zu wirken

  • die passende Sprache, um Risiken klar, aber diplomatisch anzusprechen

  • die Fähigkeit, spontan und klar zu argumentieren, statt im Kopf zu übersetzen

Kurz gesagt: Sie brauchen Business English, das zu Ihrer Rolle als Führungskraft passt – nicht zu Ihrem alten Schulbuch.

Wieviel Geld bleibt auf dem Tisch?

Was passiert, wenn Sie „nur so halb“ dabei sind?

  • Ein internationaler Kunde entscheidet sich für den Wettbewerber, weil dessen Team souveräner wirkt.

  • Eine wichtige Nachfrage im Meeting stellen Sie nicht, weil Ihnen die Formulierung fehlt.

  • Ein Missverständnis in einer Mail verzögert ein Projekt um Wochen.

Das sind keine „Peanuts“. Das sind verpasste Chancen, verlorene Deals, beschädigtes Vertrauen.

Und das Tückische daran: Die wenigsten können hinterher sagen: „Wir haben diesen Auftrag verloren, weil unser Englisch zu schwach war.“ Auf dem Papier war alles gut. Nur die Wirkung im Raum hat nicht ganz gereicht.

Vom „Überleben“ zum „Führen“ auf Englisch

Der Unterschied zwischen Schulenglisch und professionellem Business English zeigt sich nicht in Grammatiktests. Er zeigt sich in Momenten wie diesen:

  • Sie eröffnen ein Meeting auf Englisch – und alle sind sofort in Ihrem Thema.

  • Sie können Einwände klar, ruhig und überzeugend beantworten.

  • Sie formulieren kritische Punkte so, dass niemand sein Gesicht verliert.

  • Sie schließen das Meeting mit klaren Vereinbarungen – und alle wissen, was zu tun ist.

Das ist nicht „Perfektion“. Das ist Wirksamkeit.

Nur: „Okay“ reicht nicht, wenn es um internationale Verantwortung geht.

Wie schaut es bei Ihnen und Ihrem Team?

Rosie Norman-Neubauer, diplom. language instructor and communications expert

Rosie Norman-Neubauer

Rosie Norman-Neubauer, diplom. language instructor and communications expert

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